Warum Linux sicherer ist als Windows

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„Sicherheit durch Obskurität“ mag ein einprägsamer Satz sein, aber es ist nicht das Einzige, was unter Windows-Benutzern auffällt.

Der Ausdruck soll suggerieren, dass proprietäre Software aufgrund ihrer geschlossenen Natur sicherer ist. Wenn Hacker den Code nicht sehen können, dann ist es für sie schwieriger, Exploits dafür zu erstellen – oder so geht das Denken weiter.

Leider ist das für Windows-Benutzer einfach nicht wahr – wie die endlose Parade von Patches aus Redmond zeigt. Einer der vielen Vorteile von Linux gegenüber Windows ist, dass es sicherer ist – und zwar viel mehr. Für kleine Unternehmen und andere Organisationen ohne einen engagierten Stab von Sicherheitsexperten kann dieser Nutzen besonders kritisch sein.

[ Weiterführende Literatur: Der beste Antivirus für Windows-PCs ]
Fünf Schlüsselfaktoren liegen der überlegenen Sicherheit von Linux zugrunde:

1. Privilegien

Linux-Systeme sind keineswegs unfehlbar, aber einer ihrer Hauptvorteile liegt in der Vergabe von Kontenrechten. Unter Windows erhalten Benutzer in der Regel standardmäßig Administratorrechte, was bedeutet, dass sie so ziemlich Zugriff auf alles auf dem System haben, selbst auf die wichtigsten Teile. Also, dann machen Sie es mit Viren. Es ist, als würde man Terroristen hochrangige Regierungspositionen geben.

Unter Linux hingegen verfügen Benutzer in der Regel nicht über solche „root“-Rechte, sondern erhalten typischerweise Konten auf untergeordneter Ebene. Das bedeutet, dass selbst wenn ein Linux-System kompromittiert wird, der Virus nicht den Root-Zugriff hat, den er benötigt, um systemweit Schaden anzurichten; wahrscheinlicher ist es, dass nur die lokalen Dateien und Programme des Benutzers betroffen sind. Das kann den Unterschied zwischen einem kleinen Ärger und einer großen Katastrophe in jedem Geschäftsumfeld ausmachen.

2. Sozialtechnik

Viren und Würmer verbreiten sich oft, indem sie Computerbenutzer davon überzeugen, etwas zu tun, was sie nicht tun sollten, wie offene Anhänge, die Viren und Würmer enthalten. Das nennt man Social Engineering und ist auf Windows-Systemen allzu einfach. Senden Sie einfach eine E-Mail mit einem bösartigen Anhang und einer Betreffzeile wie „Check out these adorable welps“ – oder dem Pornogleichgewicht – und ein Teil der Benutzer wird ohne Nachdenken klicken. Das Ergebnis? Eine offene Tür für die angehängte Malware, mit potenziell katastrophalen Folgen unternehmensweit.

Dank der Tatsache, dass die meisten Linux-Benutzer keinen Root-Zugriff haben, ist es jedoch viel schwieriger, echte Schäden auf einem Linux-System zu verursachen, indem man sie dazu bringt, etwas Dummes zu tun. Bevor ein echter Schaden entstehen könnte, müsste ein Linux-Benutzer die E-Mail lesen, den Anhang speichern, ihm ausführbare Berechtigungen erteilen und dann die ausführbare Datei ausführen. Nicht sehr wahrscheinlich, mit anderen Worten.

3. Der Monokultureffekt

Wie auch immer Sie die genauen Zahlen argumentieren wollen, es besteht kein Zweifel, dass Microsoft Windows immer noch den größten Teil der Computerwelt dominiert. Im Bereich der E-Mail sind dies auch Outlook und Outlook Express. Und da liegt ein Problem: Es ist im Wesentlichen eine Monokultur, die in der Technik nicht besser ist als in der Natur. So wie die genetische Vielfalt in der Natur eine gute Sache ist, weil sie die schädlichen Auswirkungen eines tödlichen Virus minimiert, so hilft eine Vielzahl von Computerumgebungen, die Benutzer zu schützen.

Glücklicherweise ist eine Vielzahl von Umgebungen ein weiterer Vorteil von Linux. Es gibt Ubuntu, es gibt Debian, es gibt Gentoo und es gibt viele andere Distributionen. Es gibt auch viele Shells